Wenn wir uns schon nicht die Hände geben,

 

dann können wir wenigstens unsere Hände falten.

 

 

 

Liebe Gemeinde,

 

noch weiß niemand, wie lange die Einschränkungen aufgrund der Coronakrise andauern werden.

Ich hoffe aber sehr, dass wir alle zum Osterfest unsere „Auferstehung“ erleben können

und dass das Leben wieder in unsere Kirchen und Gemeinden einzieht.

Deshalb fangen wir einfach damit an und beten!

 

 

 

Wenn bei uns mittags 12:00 Uhr und abends 18:00 Uhr die Glocken läuten...

 

dann wissen wir uns mit allen anderen Christen weltweit verbunden.

 

So heißt es im Angelusgebet, das zum Geläut gesprochen werden kann:

 

Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein.

Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt.

Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.“

 

Gefolgt von einem „Vater Unser“ ist dieses Gebet ein Trost für alle.

 

Natürlich können Sie auch jedes andere Gebet sprechen

oder Worte aus dem Psalm 91 zitieren, der in diesen Tagen viele Menschen

miteinander verbindet.

 

 

 

Kurzvorstellung der Gemeinde


Die evangelische Kirchengemeinde Gernrode

ist eine sehr alte und interessante Gemeinde,die mit ihrer über 1050 jährigen Stiftskirche auf das Engste verbunden ist. Mit der Gründung der Stiftskirche "Sankt Cyriakus" zu Gernrode als geistliches Zentrum für das freie und weltliche Damenstift im Jahre 963 durch den Markgrafen Gero trat der christliche Glaube auch in das Leben der Einwohner Gernrodes. Zuerst in der Gestalt der damals einzigen deutschen Konfession, des katholischen Glaubens, legten die Äbtissinnen mit den Stiftsdamen und Klerikern den Grundstein für viele noch heute erhaltene liturgische Elemente im Gottesdienst und in der Gestaltung des Gemeindelebens. 

Aus dem 11. Jahrhundert ist uns das Gernroder Osterspiel überliefert, das noch heute, zusammen mit dem einzigen

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